Zwischen Bühne und Nightliner – Konfliktmanagement auf Tour

Zwischen Bühne und Nightliner – Konfliktmanagement auf Tour

Gerade für Independent-Künstler ist das Leben auf Tour nicht so glamourös, wie manche sich das gern vorstellen. Backstage oder in einem Nightliner verbringen sie auf engem Raum viel Zeit mit immer den gleichen Leuten, sie sind erschöpft, dazu kommen die verschiedenen Charaktere einer Band – all das sind Faktoren, aus denen schnell starke Probleme entstehen. Wie können die Konzerte trotzdem Spaß machen und eine Tour erfolgreich durchgeführt werden? Hier liest du, was die Ursachen für Konflikte sind und wie gutes Konfliktmanagement deine Band retten kann.

Konflikte in der Band sind normal

Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit, hieß es schon in der allerersten Filmoper von 1932. Das gilt nicht nur für den kreativen Prozess, sondern auch für das Leben auf Tour. Das ständige Zusammensein auf engstem Raum, die körperliche und geistige Anstrengung, starke Individuen und manchmal übergroße Egos sowie der Konsum von legalen oder illegalen Substanzen: Zwischenmenschliche Probleme sind bei vielen Bands eher die Regel als die Ausnahme.

Als Musiker oder Sängerin genügt es deshalb nicht, kreativ, ausdauernd und beharrlich zu sein. Auch die sogenannten Soft Skills sind unverzichtbar, wenn du als Künstler im Musikbusiness langfristig erfolgreich sein willst. Denn wenn die Probleme in der Band nicht gelöst werden, führt das zu einem äußerst ungesunden Klima zwischen Band-Mitgliedern und innerhalb der Crew, das sich in Unzufriedenheit, Aggressivität, psychischen Problemen und einer insgesamt geringeren Produktivität niederschlägt.

Sehr deutlich zu sehen ist das im Dokumentarfilm Metallica: Some Kind of Monster. Der ständige Machtkampf zwischen Frontmann James Hetfield und Schlagzeuger Lars Ulrich, ein enttäuschter Ex-Gitarrist, der wegen Drogenproblemen die Band verlassen musste oder die Alkoholsucht von Hetfield, der sich während einer Albumproduktion in eine Entzugsklinik einweisen lässt – hier wird nichts ausgelassen. Nur mit Hilfe eines Psychologen, der als Mediator angeheuert wird, rauft sich die Band wieder zusammen und das Album wird fertig. Es heißt St. Anger – heiliger Zorn…

Wut als produktive Kraft verstehen

Wenn es um Konflikte geht, werden Wut und Ärger dabei oft als etwas Negatives betrachtet, weil sie meistens mit schädlichem, aggressivem und manchmal auch gewalttätigem Verhalten assoziiert werden. Jedoch gehören diese Gefühle ebenso zum Spektrum der menschlichen Emotionen wie Liebe, Freude, Dankbarkeit und Hoffnung. Wut als solche ist ein produktives Gefühl, denn oft sind Menschen erst durch Wut dazu in der Lage zu erkennen, dass ihre Grenzen überschritten oder ihr Bedürfnisse nicht erfüllt wurden.

Diese Erkenntnis kann Menschen dazu motivieren, positive Veränderungen in ihrem Leben herbeizuführen, persönliche Grenzen zu setzen und sich für mehr Gerechtigkeit in einer Gruppe oder einer ganzen Gesellschaft zu engagieren. Im schlimmsten Fall bildet Wut aber die Grundlage für unfreundliches, verletzendes, beleidigendes oder gewalttätiges Verhalten.

Mögliche Ursachen für Wut

Meistens wird Wut für aggressives Verhalten verantwortlich gemacht, obwohl es in Wahrheit die Emotionen sind, welche der Wut zu Grunde liegen und die das Verhalten steuern. Doch leider wird Wut von den Mitmenschen häufig eher akzeptiert als die tatsächlich zugrundeliegenden Emotionen wie Angst, Trauer oder Verletzung. Aggressives Verhalten, das fast immer mit Wut einhergeht, ist sowohl eine Wahl als auch eine Gewohnheit. Deshalb ist es falsch anzunehmen, dass du deine Entscheidungsfreiheit verlierst, wenn du wütend bist.

Vielmehr solltest du dir der Emotionen bewusst werden, die der Wut zu Grunde liegen – um zu erkennen, dass es einen Weg gibt, diese ohne Aggression oder Gewalt zu erleben. Eine wichtige Fähigkeit für alle zwischenmenschlichen Beziehungen ist die sogenannte Emotionsregulierung, also die Beeinflussung von Gefühlen in eine bestimmte Richtung. An deren erster Stelle steht die achtsame Wahrnehmung der eigenen Gefühle und ihre Akzeptanz.

Übergriffe und missbräuchliches Verhalten auf Tour 

Auf einer Tour kann es immer wieder zu Situationen kommen, bei denen entweder Musiker oder Crew-Mitglieder aggressives und/oder missbräuchliches Verhalten zeigen. Dazu gehören unter anderem: 

  • Die Stimme erheben/Schreien 
  • Körperliche Überlegenheit demonstrieren 
  • Dinge durch die Gegend werfen 
  • Schlagen und Treten 
  • Beschimpfungen und Beleidigungen 
  • Verbales Erniedrigen 
  • Schweigen

Alle oben genannten Handlungen sind ausnahmslos missbräuchlich – insbesondere dann, wenn die „Täter“ Macht über die andere Person haben und die Handlungen psychischen oder physischen Schaden verursachen.

Darüber hinaus gibt es noch eine andere Möglichkeit, Aggressionen und Wut auszudrücken, und zwar passiv. Meistens stehen hier Aussagen und Verhaltensweisen im Widerspruch zueinander. Passiv-aggressives Verhalten ist subtiler als andere Formen der Aggression und es ist schwierig, bestimmte Verhaltensweisen als solche zu identifizieren. Trotzdem kann dieses Verhalten gleichermaßen verletzend und destruktiv für zwischenmenschliche Beziehungen sein.

Lass uns jetzt darauf schauen, welche Ursachen uns Menschen seit Jahrtausenden aggressiv oder streitsüchtig machen – und warum sie uns bis heute in den Proberaum oder den Backstage-Bereich verfolgen.

Die „Konfrontation-oder-Flucht-Reaktion“

Theorien, warum Erwachsene auf aggressive und zugleich ineffektive Kommunikationsmuster zurückgreifen, gibt es viele. Das Modell der „Konfrontation-oder-Flucht-Reaktion“ aus der Evolutionspsychologie (englisch: Fight-or-Flight Response) beschreibt zum Beispiel die körperliche und seelische Anpassung von Lebewesen an Gefahrensituationen als Stressreaktion. Bereit für ein paar biologische Details?

Sobald es zu einer als (lebens-)bedrohlich wahrgenommen Situation kommt, fällt es vielen Menschen schwer, über die Konsequenzen ihres Handelns nachzudenken. Das passiert deshalb, weil der am weitesten entwickelte Teil des Gehirns, der Frontallappen, nicht jener Teil des Gehirns ist, der angesichts einer unmittelbaren Gefahr oder drohenden Katastrophe reagiert. Stattdessen wird die Amygdala des limbischen Systems aktiv und der Körper schüttet die Hormone Adrenalin und Cortisol aus, welche verschiedene physiologische Reaktionen auslösen.

So wird der Körper darauf vorbereitet, sich in Sicherheit zu bringen oder eine Bedrohung mit aller Kraft zu bekämpfen. Dafür erhöht sich die Herzfrequenz und nicht überlebenswichtige Organe (wie zum Beispiel der Verdauungstrakt) werden mit einer geringeren Frequenz durchblutet. Prozesse dieser Art lassen sich nicht bewusst steuern oder kontrollieren.

Fight-or-Flight als Auslöser für aggressives Verhalten

Ohne Zweifel ist diese Reaktion des Menschen auf Stress sehr effektiv, wenn dieser zum Beispiel von einem Raubtier bedroht oder mit einer Naturkatastrophe konfrontiert wird. Heutzutage ist Stress jedoch sehr viel differenzierter und zeigt sich in den unterschiedlichsten Situationen des täglichen Lebens – etwa wenn dein Bandkollege mal wieder zu spät zum Soundcheck erscheint.

Leider ist das Gehirn bis jetzt nicht dazu in der Lage, zwischen Todesangst und Situationen, die in keiner Art und Weise lebensbedrohlich sind, zu unterscheiden. Die automatische physiologische Reaktion auf Emotionen bleibt dieselbe. Mit der „Konfrontation-oder-Flucht-Reaktion“ kann also ziemlich genau erklärt werden, warum ein Mensch angesichts einer wahrgenommenen oder angenommenen Bedrohung aggressives Verhalten zeigt.

Auch keine Lösung: „Erstarren oder Furcht-Reaktion“

Manchmal ist es aber auch möglich, dass ein Mensch sich angewöhnt hat, bei einem Konflikt die „Erstarren oder Furcht-Reaktion“ (englisch: Freeze oder fright) zu zeigen. Im Jahr 1988 wurde das Konzept der „Konfrontation-oder-Flucht Reaktion“ von dem britischen Psychologen Jeffrey Alan Gray um die beiden Aspekte „Erstarren“ und „Furcht“ erweitert, um so ein Verhalten bei Menschen zu beschreiben, das der Bewegungslosigkeit von Tieren ähnelt, wenn weder Kampf noch Flucht eine Option sind. Dieses Verhalten zeigt sich bei Menschen durch das Ignorieren der Situation, dem Unterdrücken von Gefühlen und der Verdrängung von Konflikten, was im schlimmsten Fall zu Suchtverhalten oder Selbstverletzung führen kann.

Band on the Run: So entwickeln sich Konflikte

Die Fight-or-Flight-Reaktion äußert sich im Gegensatz dazu in externer Aggression wie lautem Fluchen, der Beschädigung von Gegenständen oder in der direkten (körperlichen) Konfrontation mit einer oder mehreren Personen. Deshalb ist es, gerade wenn man auf Tour ist, wichtig zu wissen, wie sich Konflikte entwickeln: 

  • Phase 1 – Spannungsaufbau: In dieser Phase entwickeln sich Emotionen wie Einsamkeit, Traurigkeit oder andere seelische Verletzungen. Meist bleiben diese zunächst unbemerkt, da sich solche Gefühle oft über lange Zeiträume aufstauen – in einigen Fällen über Wochen oder gar Monate. Die Gedanken drehen sich eigentlich immer um eine bestimmte Situation oder eine bestimmte Person. Ein Reflektieren über die eigene, persönliche Situation bleibt dabei meistens aus. 
  • Phase 2 – Der Eklat: Das ist die kürzeste und heftigste Phase. Während des Eklats kommt es zu körperlichen, emotionalen oder verbalen Aggressionen, die ein anfängliches und flüchtiges Gefühl der Befreiung, Kontrolle und Macht hervorrufen. 
  • Phase 3 – Verleugnung: Oftmals folgen auf das Gefühl der Befreiung Schuld- und Schamgefühle. Der betreffenden Person ist das eigene Verhalten unangenehm und sie glaubt, dass sie das aggressive Verhalten in Zukunft kontrollieren kann. Es hat sich jedoch gezeigt, dass es ohne sinnvolle Konzepte, um mit den eigenen Emotionen umzugehen, äußerst schwierig ist, über die Jahre internalisierte Verhaltensmuster zu ändern.

Lies dazu am besten auch meinen Artikel Psychische Gesundheit im Musikbusiness.

Was ist eigentlich ein Konflikt? 

Konflikte entstehen, wenn eine Einzelperson oder eine Gruppe eine andere Meinung vertritt als die eigene und so den Weg zu individuellem Erfolg versperrt. Dies geschieht dann, wenn die Werte, Ziele oder Interessen zweier Gruppen im Widerspruch zueinander stehen. Die Unvereinbarkeit individueller Ziele ist in der Regel für alle Beteiligten so lange unangenehm, bis ein Kompromiss oder eine Lösung gefunden wurde – siehe das Beispiel von Metallica weiter oben.

Ein Konflikt kann entweder zu positiven Veränderungen führen oder aber das Verhältnis zueinander und die Gefühle der Beteiligten negativ beeinflussen – je nachdem, wie mit diesem umgegangen wird. Die offensichtlichen Anzeichen für das Vorliegen eines Konflikts sind entweder verbal- oder körperlich-aggressives Verhalten. Allerdings kann auch das Gegenteil ein Zeichen für einen bevorstehenden Konflikt sein: Ignorierendes oder passiv-aggressives Verhalten weist möglicherweise auf ein bestehendes Problem in den zwischenmenschlichen Beziehungen hin.

Mögliche Auslöser von Konflikten in der Band

Da sich die Mitglieder einer Band meistens sehr gut kennen, wissen sie, wo die individuellen Schwachstellen der anderen sind. Unter Alkohol- und Drogeneinfluss kann es so schnell zu Auseinandersetzungen kommen, die unter anderen Vorzeichen hätten friedlich gelöst werden können. Zu den Auslösern von Konflikten gehören zum Beispiel: 

  • Persönliche Enttäuschungen (in Hinblick auf Auftritte, Merchandise-Verkäufe, Streamingzahlen, usw.) 
  • Finanzielle Probleme zu Hause oder auf Tour 
  • Enge Zeitpläne und großer Druck 
  • Alkohol- und Drogenmissbrauch 
  • Persönliche oder familiäre Konflikte 
  • Unzufriedenheit
  • Fehlender Abstand zu Band und Crew 

Wenn einige der Band-Mitglieder dann auch noch verwandt sind, kann das zusätzliches Konfliktpotenzial bergen – wie die Gallagher-Brüder bei Oasis regelmäßig demonstrierten.

Die eigene Verantwortung im Konflikt: Warum Pausen wichtig sind 

Aus welchem Grund auch immer ein Konflikt auf Tour eskaliert: Es ist sehr wichtig, beruhigend zu wirken und die Situation erst dann zu besprechen, wenn sich alle beteiligten Personen wieder abgeregt haben. Der Versuch, mit einer Person auf eine neutrale Gesprächsbasis zurückzukehren, wenn die Emotionen hochgekocht sind, ist sehr schwierig – wenn nicht sogar unmöglich. 

Leider ist der Prozess der Deeskalation langsam und für alle Beteiligten anstrengend. Denn dieser widerspricht der natürlichen „Konfrontation-oder-Flucht“-Reaktion des Menschen. Eine effektive Möglichkeit, um Konflikte zu stoppen oder diese zu bewältigen, besteht darin, Abstand von der belastenden Situation zu gewinnen und diese nicht als Fluch oder ausschließlich negativ wahrzunehmen. Es geht darum, sich bewusst eine Auszeit zu nehmen, um die eigenen Emotionen zu erkennen und zu verarbeiten. Dabei ist es wichtig, auch über die Form der eigenen Kommunikation und des eigenen Verhaltens nachzudenken.

Es ist hilfreich, die folgenden drei Kommunikationsmodelle hierfür zu kennen:

  • Passive Kommunikation
  • Aggressive Kommunikation
  • Respektvolle Kommunikation

Passive Kommunikation

Menschen, die passiv kommunizieren, verhalten sich von außen betrachtet ruhig und anpassungsfähig, nicht konfrontativ bis unterwürfig und ergreifen ungern das Wort oder die Initiative. Passivität kann einer gesunden Kommunikation abträglich sein. Menschen, die passiv kommunizieren, bringen ihre Bedürfnisse nicht zum Ausdruck, stehen nicht für sich selbst ein und gehen Konflikten oft aus dem Weg. Das mag zwar für den Moment helfen, löst aber keine größeren Probleme.

Der Grund für diese Art der Kommunikation ist möglicherweise ein geringes Selbstwertgefühl oder die Angst vor Konflikten. Manchmal fehlt auch einfach die Wertschätzung eigener Ideen, Gedanken und Gefühle. Oft handelt sich um Menschen, die es anderen unbedingt recht machen wollen (People Pleasing) und dadurch ihre eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Gefühle zurückstellen, was langfristig zu Unmut und Problemen führt.

Aggressive Kommunikation

Personen mit einem aggressiven Kommunikationsstil vertreten ihre Meinung selbstbewusst, ignorieren oft die Ansichten ihrer Mitmenschen und kommunizieren häufig konfrontativ. Aggressive Kommunikatoren respektieren keine Grenzen (nicht einmal ihre eigenen) und ignorieren die Grundbedürfnisse ihres Gegenübers. Solche Menschen sind leicht frustriert, nicht kompromissbereit, defensiv, rücksichtslos und respektlos gegenüber den Gefühlen und Standpunkten anderer. Ihr Verhalten ist meist laut, manipulativ und manchmal sogar beängstigend feindselig.

Respektvolle Kommunikation

Diese Form der Kommunikation ist geradlinig und ehrlich. Sie zeigt, dass man sich selbst und die andere Person respektiert. Ein solcher Gesprächsstil zeichnet sich dadurch aus, dass die Person die eigenen Emotionen erkennen und klar ausdrücken kann, auf ein friedliches Miteinander aus ist, aktiv zuhört und die Bedürfnisse und Gefühle des Gesprächspartners ebenso respektiert.

10 Tipps für bessere Kommunikation und weniger Konflikte in der Band

Bei Diskussionen oder Problemen (nicht nur auf Tour oder innerhalb der Band), sind die folgenden Tipps hilfreich, um der Entstehung von Konflikten vorzubeugen:

  • Respekt zeigen, bedeutet dem Gegenüber Zeit zum Sprechen zu geben und ihn oder sie ausreden zu lassen
  • In Konfliktsituationen vermeiden, Dinge aus der Vergangenheit zu thematisieren. Der Fokus liegt auf dem, was jetzt gerade passiert.
  • Positive Formulierungen verwenden: Die eigenen Wünsche ansprechen und als Bitte formulieren. Das ist effektiver, als darauf hinzuweisen, was man nicht möchte.
  • Direkt kommunizieren, was du auf dem Herzen hast anstatt zu erwarten, dass es die andere Person errät.
  • Den Standpunkt einmal klar und deutlich erklären. Sich zu wiederholen ist nicht notwendig und kann den Gesprächspartner unnötig reizen.
  • Verallgemeinerungen wie „immer“ oder „nie“ sollten vermieden werden. Diese helfen nicht weiter. 
  • Tonfall und Körpersprache sind wichtig. Mit ruhiger und natürlicher Stimme zu reden ist ebenso unerlässlich wie körperlich eine offene Haltung zu bewahren.
  • Die Konfliktparteien müssen Verantwortung für die eigenen Worte und das eigene Verhalten übernehmen, Fehler zugeben und Wiedergutmachung leisten sowie Einfühlungsvermögen zeigen und auf die Gefühle des Gesprächspartners eingehen.
  • Die eigenen Grenzen kennen und eigene Gefühle und Erfahrungen mitteilen, ohne dabei die Gefühle und Gedanken der anderen Person zu übernehmen, ist sehr wichtig.
  • Offen für andere/neue Perspektiven bleiben. Nichts und niemanden bewerten oder verurteilen. Eigene Bedürfnisse mitteilen und zugleich überlegen, wie auch die Wünsche und Bedürfnisse der anderen Person erfüllt werden können.

Da sich deine Band im Gegensatz zu Metallica wahrscheinlich keinen Mediator leisten kann, werden dir diese Tipps helfen, ziellose Diskussionen auf Tour oder im Proberaum zu vermeiden und aufkommende Probleme zu lösen. Ergänzend dazu empfehle ich dir meinen Artikel „4 Eigenschaften, ohne die du im Musikbusiness nicht erfolgreich sein wirst“.

Jetzt interessieren mich deine Erfahrungen: Auf welche zwischenmenschlichen Schwierigkeiten bist du während einer Tour gestoßen? Wie hast du diese gelöst? Lass es mich in den Kommentaren wissen. Ich freue mich von dir zu hören.

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