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Afro-Cuban

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Afro-Cuban: Cha-Cha-Cha

Ab 1948 führte der kubanische Komponist und Violinist Enrique Jorrín die Variation des beliebten Tanzrhythmus Danzón zu den ersten Versuchen des Cha-Cha-Chas fort. Als Mitglied des kubanischen Charanga Orquesta América ergänzte er, die bis dahin reine Instrumentalmusik, durch rhythmische Gesangseinlagen und reduzierte die, für die kubanische Musik typischen, Synkopierungen. Weiterlesen

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Afro-Cuban: Bembé

Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein und derselbe Begriff in verschiedenen Kontexten unterschiedliche Bedeutungen hat. So beschreibt Bembé im kubanischen Volksmund ein Fest oder eine Feier und ist zugleich Synonym für kubanische Rhythmen im 6/8tel Takt. Darüberhinaus gilt Bembé auch als Namensgeber für eine religiöse Zeremonie innerhalb der Santeria Religion. Viele westeuropäische Musiker verwenden den Begriff aber mittlerweile als Synonym für kubanische Rhythmen im 6/8tel Takt, die verschiedenste Facetten und Ausprägungsformen kennt. Weiterlesen

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Afro-Cuban: Songo

Gegen Ende der 1960er Jahre entwickelte sich der Songo in den USA. Bereits einige Jahre zuvor experimentierte das Orquesta Revé mit neuen Arrangements, indem Akzente aus den Changüis auf eine große Orchesterbesetzung übertragen wurden. Starke Impulse erhielt die Gruppe zu dieser Zeit von ihrem Bassisten Juan Formell, der 1969 das Ensemble Los Van Van gründete.

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Afro-Cuban: Mozambique

Zu Beginn der 1960er Jahre experimentierte Pello el Afrokán (bürgerlicher Name: Pedro Izquiero) in Havanna mit verschiedenen kubanischen und afrikanischen Rhythmen wie Abakwa, Yoruba, Congo, Carabali und Jiribilla. Er gilt bis heute als der Begründer des kubanischen Mozambique. Obwohl die Vermutung nahe liegt, steht der Name in keinem Zusammenhang zu dem afrikanischen Staat Mosambik oder einer aus dieser Region stammenden traditionellen Musik. Weiterlesen

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Afro-Cuban: Rumba

Vermutlich ist die Rumba um 1860 in den städtischen Arbeitervierteln Kubas entstanden. Schwarze Sklaven und weiße Arbeiter kamen hier auf den Straßen zusammen, um gemeinsam zu singen und zu tanzen. Tänze wie Garabato, Makuta, Palo und Yuka gelten als Vorläufer der Rumba, die bis heute in Kuba gepflegt werden. Nach der kubanischen Revolution im Jahr 1959 sah sich die Rumba staatlichen Reglementierungen unterworfen. Das Kultusministerium subventionierte professionelle Tanzschulen sowie Räumlichkeiten für Proben und Aufführungen von Tanz- und Musikensembles, um mit gut organisierten Tourneen die Verbreitung der kubanischen Kultur zu fördern.

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Afro-Cuban: Bolero

Um 1810 kam der spanische Bolero nach Kuba, wo er sich unter dem Einfluss von HabaneraDanzon und Contradanza im Umfeld der kubanischen Trova zu einer neuen, binären Liedform in gerader Taktart entwickelte. Traditionell wird diese durch Instrumente wie die Bongos, Congas oder den Claves begleitet. Von Kuba aus gelangte der Bolero schließlich in das Repertoire der Marimba-Ensembles Mittelamerikas, woraus sich spätere Mischformen, wie beispielsweise der Bolero-Son, entwickelten. Mit dem Aufkommen des Tonfilms wurde der Bolero in ganz Lateinamerika populär. So verwundert es auch nicht, dass Mexiko inzwischen als mindestens ebenso wichtig für die Entwicklung des Boleros angesehen wird wie Kuba. Weiterlesen

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Afro-Cuban: Mambo mit Percussionisten

Neben dem Bembé, Bolero und Cha-Cha- Chá zählen auch der Mambo, Mozambique und Songo zu den populären afro-kubanischen Rhythmen in Westeuropa. In diesem Blogbeitrag werde ich auf die Entstehungsgeschichte des Mambo eingehen und dir anschließend einige Mambo-Grooves zeigen, die du zusammen mit einem Percussionisten spielen kannst. Weiterlesen