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Februar 2017

Workshops

Anwendung des Paradiddles III

Nachdem es bereits im letzten Workshop um die Anwendung des Paradiddles im Kontext von Grooves ging, schauen wir uns nun eine weitere Interpretationsmöglichkeit dieses vielseitigen Rudiments an. In den folgenden Notenbeispielen wird das Paradiddle-Sticking zwischen Bassdrum und Snaredrum aufgeteilt:

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Videotipp

Billy Cobham`s Spectrum

Der Mitschnitt des Norwegischen Fernsehens (NRK) vom Jazzfestival in Kongsberg aus dem Jahr 1974 dokumentiert einen Auftritt von Billy Cobham und seiner Band. Die Besetzung entspricht in weiten Teilen der des zu diesem Zeitpunkt aktuellen Albums Crosswinds: Billy Cobham am Schlagzeug, John Abercrombie an der Gitarre, Michael Brecker am Saxophon, Randy Brecker an der Trompete, Glenn Ferris an der Posaune, Alex Blake am Bass und Milcho Leviev am Keyboard. Der, gut eine halbe Stunde dauernde, Auftritt umfasst drei Stücke: The Pleasant Pheasant, Red Baron und Tenth Pin. Leider neigt der Sound an manchen Stellen zur Übersteuerung und deshalb weiß man auch nicht, wieviel Verzerrung z.B. bei Randy Breckers Trompete beabsichtigt und was daran technischen Unzulänglichkeiten geschuldet ist. Nach einer kurzen Ansage von Cobham kommt dann als letztes der drei Stücke Tenth Pin, zunächst mit einem Trompetensolo, gefolgt von Billy Cobhams Schlagzeugsolo. Am besten lässt sich dieses mit einem Zitat von John Mc Laughlin beschreiben, der zu Billy Cobham sagte (auf Phenomenon: Compulsion): „You’re a wonder“.