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September 2016

Unterricht

Afro-Cuban: Merengue

Ab 1930 wurde die Merengue als populäre Tanzform der Dominikanischen Republik bekannt. Unter dem Einfluss des französischen Kolonialimperialismus begannen Musiker, auf dem westlichen Teil der Insel, afrikanische Tänze mit der französischen Menuettform zu kombinieren. Gegen Ende des 18. Jahrhundert entwickelten sich daraus die ersten, frühen Formen der Merengue. Tamboras, Guiras und später, im 20. Jahrhundert, das Akkordeon sind die traditionellen Bestandteile eines Merengue-Ensemble. Mit der zunehmenden Beliebtheit in den städtischen Tanzsalons und auf dem internationalen Musikmarkt wurden Merengue-Gruppen auch durch Piano, Bass, Blechbläser und Saxophone ergänzt. Ab ca. 1950 hat der Merengue-Stil auch in den Vereinigten Staaten von Amerika, hier besonders in New York City, an Popularität gewonnen und ist bis heute eine weltweit etablierte und beliebte Tanzform. Weiterlesen

Videotipp

Chris Coleman: Solo Performance

Größere Bekanntheit hat Chris Coleman 2001 durch seinen Sieg beim Guitar Center Drum-Off in Los Angeles erlangt. Zwei Jahre zuvor beendete er seine Ausbildung am renommierten Drummers Collective in New York. Unter anderem war er dort Schüler von Kim Plainfield und John Riley. Als er die Drum-Offs für sich entschieden hatte, studierte er Bass am AIM (Atlanta Institute of Music) in Atlanta. Zugleich erfüllte er hier einen Lehrauftrag als Dozent für Schlagzeug. 2006 erfolgte der berufsbedingte Wohnortswechsel nach Los Angeles, wo er seitdem als gefragter Tour- und Session-Drummer mit Künstlern wie BabyfaceChaka Khan, Christina AguileraPrince, Randy Brecker oder New Kids On The Block zusammenarbeitet.